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echt? | ausgabe 06


06 - echt?

editorial

Der Schlusssatz vorneweg: "Das Echte hat viele Gesichter." Punkt. Aus. Heft zu. Treffender als Gudrun Sommer kann man das Wesen des Echten gar nicht beschreiben. Wer dennoch weiterlesen will, findet in dieser Ausgabe der schreibkraft die unterschiedlichsten Gesichter des Echten versammelt. So scheinen Lebensmittel besonders gerne mit der Zuschreibung „echt“ versehen zu werden. Marmelade ist „fruchtecht“, Butter „echt bio... lesen



Feuilleton

brigitte fuchs | echte und unechte dinge

Eine kurze Universalgeschichte

Auf der Suche nach den echten Dingen stoßen wir vor allem auf Bier. Genauer gesagt auf alkoholisches Bier. Dank Werbefenster Österreich wissen wir, dass Bier aus lauter echten Zutaten wie beispielsweise echtem Wasser gebraut wird. Deshalb ist Bier auch ursprünglich und unverfälscht und nimmt gerne Namen wie Urtyp oder Urquell an. Der Alkohol, um dessentwillen das Bier so gern getrunken wird, erhält selten das Prädika... lesen


katja schmid | actual photos

Mitte der 80er Jahre kam es zu einem merkwürdigen kleinen Skandal in New York: die beiden Künstler Allan McCollum und Laurie Simmons hatten in einem Labor des Krebsforschungszentrums Sloan-Kettering Kunststoff-Figuren fotografieren lassen, die Modelleisenbahner zur Bevölkerung ihrer Miniaturwelten verwenden. Sie hatten sich entschieden für Figuren der Größe 'Z', die allerkleinsten Figuren also, deren Gesichter mit bloßem Auge kau... lesen


franz prettenthaler | rolex, werte, fritteröl

Wie wir beim Nachgrübeln über das Echte leicht ins Metaphysische geraten

Es muss gesagt werden, dass ich als Kind der späten 80er Jahre nie zu den Puristen unter den Freunden der Echtheit gehören kann. Im Gegensatz zu unseren unmittelbaren Vorgängergenerationen, welche bei unserer Ankunft in den studentischen Lokalen in den frühen 90ern stoppelbärtig und bierbäuchig die immer echteren Gefühle und wirklich wahren Werte immer noch zu suchen hatten. So als ahnten wir, was nach uns kommen so... lesen


helmut schönauer | schlag nach bei kronenstein

Die sprachliche Nährlösung für "echt"

Um sich einem Thema zu nähern, werden von Referenten fast immer zwei Methoden verwendet. Die analogen Referenten, meist ältere Akteure, die man daran erkennt, dass sie die Gehrersche Rechtschreibreform verweigern, beginnen damit, dass sie vorlesen, was vom zentralen Begriff oder Wort des heutigen Referates im Duden steht. Wer vor Kreisky maturiert hat, schaut auch noch etymologisch im Kluge nach. Die sogenannten digitale... lesen


julius deutschbauer | echt fraglich

Julius Deutschbauer befragt Franz Morak zu seinem ungelesen Buch

Julius Deutschbauer: Wir befinden uns in Graz, es ist der 24. April 2001, Herr Staatssekretär Franz Morak, welches Wetter haben wir heute? Franz Morak: Herr Staatsstipendiat Julius Deutschbauer, es ist sehr heiß, und ich habe meine warmen Hosen an. Welches Buch haben Sie noch nicht gelesen? Dr. Franz Wurst, Landjugend gestern und heute. Wie oft haben Sie dieses Buch noch nicht gelesen? Noch nie. Und wenn Sie es... lesen


christiane zintzen | wilkomirskis biographie: kein spiel

Authentizität als Falle der drei Buchstaben ICH

Lange bevor der Psychoanalytiker William G. Niederland mit der Studie Folgen der Verfolgung. Das Überlebenden-Syndrom Seelenmord ein Pionierwerk über die psychischen Beschädigungen (jugendlicher) Holocaust-Überlebender vorgelegt hat, war es sein 1965 publizierter Essay, welcher mittelbar zum Sturz eines Jahrhundertdenkmals führte. Niederlands psycho-biographische Studie von Heinrich Schliemanns oft fiktiven, ja phanta... lesen


gudrun sommer | stadt, land, flucht

Das Echte als Horizont

Die Aufregung um das Echte ist groß. Gerade weil, so heißt es, die zunehmende Virtualität gesellschaftlicher Praktiken das Reale unterminiert, wächst das Verlangen nach dem echten Bild. Dieser zugegebenermaßen starken These wollen wir eine andere, nicht weniger kräftige These gegenüberstellen: Das Echte hat viele Gesichter. Zunächst ein einfaches Beispiel aus der Nahrungmittelproduktion. Im Fall von Marmelade hat d... lesen


georg gartlgruber | wirklichkeit ist ein urteil

Die Worte, die Welt, die Kunst

"Weil wir immer selber entscheiden, was echt ist und was nicht, könnten wir eigentlich frei sein. Trotzdem nennen wir diejenigen, die sich frei für eine Wirklichkeit entscheiden, Geisteskranke und sperren sie hinter dicken Mauern ein." - Dostojewski in einem Brief an Scholnizin "Ööecht?" sagte diese Klassenkameradin von mir oft, wenn wir, pubertierende Teenager mit Oberstufenbildung, die wir waren, ihr unter Ausnutzung ihr... lesen


hermann götz | gefälschte gefühle - echte gefühligkeit

Längst sind trivialästhetische Töne in der Hochkultur kein

Vielleicht erinnern Sie sich noch an die literarischen Fälschungen der frühen 90er: Die Gedichte, mit denen Ferdinand Schmatz und Franz Josef Czernin den Residenz-Verlag reinlegten? Oder an Luzia Glaser, die so lange vom Feuilleton als Entdeckung gefeiert wurde, bis Walter Klier und Stefanie Holzer enthüllten, dass sie dieses Pseudonym auf den Bücher-Markt geschmuggelt hatten. Zur verdeckten Ermittlung auf der literari... lesen


rosemarie poiarkov | plastikrosen duften nicht

Das Echte kontrolliert uns, wir kontrollieren das Falsche

Wir werden, ununterbrochen und immer wieder, verarscht. Wir wollen nicht verarscht werden. Man weiß, wie das mit der Wahrheit so ist. Komplizierte Sache, diese Wahrheit. Aber echt. Echt hingegen ist klar. Wenn van Gogh dieses Bild gemalt hat, ist es echt. Ist es denn echt? Warum das so wichtig ist? Kohle, Mann, Kohle. Das also ist ein echter van Gogh. Wenn ich mir das so vorstelle, wie er da in seiner winzigen Kammer gese... lesen


wolfgang kühnelt | von großgrundbesitzern und fälschern

Karin Resetarits interviewt Wolfgang Kühnelt vom Internet-Magazin

1) Die Vorgeschichte Von: wolf@xyz.at Datum: Donnerstag, 01. März 2001 13:18 An: schreibkraft@gmx.at Betrifft: ad: Schreibkraft echt? Hallo, also mir ist da was absurdes und schwer unerwartetes passiert: der ORF bringt ab Juni die Frau Resetarits back mit ihrem Absolut Resetarits und da sammeln sie schon jetzt stories und interviews. und weil im orf immer mehr leut den haubentaucher lesen (kein scherz!) sind sie... lesen


helga pankratz | modern modern

oder: Heutige Leiden - künftige Freuden

Die Medizin unserer Tage bereitet einen großen Segen materiell wertvoller und wissenschaftlich aufschlussreicher Funde für künftige archäologische Ausgrabungen vor. Die Grabstätten von heute sind die potentiellen Grabungsstätten von übermorgen. Was dort zu finden sein wird, das werden zum Teil Knochen von erstaunlich alt gewordenen Menschen sein, denen man aber auch ansehen wird, dass diese Menschen so alt geworden... lesen


alice le trionnaire-bolterauer | vom klonen und anderen erbaulichen dingen

Die Zukunft des Austauschbaren hat schon begonnen

"Fick dich ins Knie" ist etwas, das ich nie sagen würde. Aber vielleicht sagt es ja mein Klon, der anders aufwächst, nicht eingeschrumpft und eng, sondern weltstädtisch und gewandt, was ich nicht bin. Aber es ist schließlich nicht alles eine Frage der Gene, es geht auch um Beförrrrderung, um ein pushen der karrieredienlichen Sprungkraft. Ich liebe meinen Klon, er ist jünger, weniger griesgrämig und noch ohne Mag... lesen


thomas ernst brunnsteiner | Nach Ihnen, Herr Meisterdetektiv!

Der deutsche Meisterdetektiv für Russland - er bleibt ungenannt - arbeitet effizient und undercover in der Redaktion der Moskauer Deutschen Zeitung. Diese Redaktion befindet sich in der südwestlichen Innenstadtrayon, Malaja Pirogowskaja Straße Nr. 5. Der österreichische Detektivstaatsmeister für Russland und Wirkliche Hofrat, der ebenfalls ungenannt bleiben (aber doch mit Bild und kurzem Lebenslauf porträtiert werden) möcht... lesen



Literarische Texte

willi hengstler | Dietleibs Zeit

Am ehesten bleibt unvergessen, was niemals geschehen, am schnellsten wird unsterblich, wer kaum gelebt hat. Den wenigsten bleibt der Name Dietleib im Gedächtnis, aber seine Geschichte behält, wer sie einmal hört. Er stammte aus Südschweden, das damals zum Reich der Dänen gehörte. Sein Vater war Biterolf, der reiche, schwertgeübte Ritter, seine Mutter Oda, die schöne Tochter eines Sachsengrafen. Aber der Sohn dieser glänzende... lesen


helwig brunner | ECHTE HEIMAT. HYMNE MIT HYMEN

Kreuz & quer durch Österreich führt der goldige Mittel- weg großer Söhne: der Weitwanderweg endet am Zaun des Nachbarn mit Nadel am Hut. Da wohnt er gern, da sieht er fern, wenn unser Rechtsaußen lauert vorm Tor, zukunftsreich, vergangenheitsbewältigt, durchtrainiert. Wir habens gepackt, jetzt packt es uns, das nackte Ent- zücken, in blauen Kringeln steigt die Gemütlichkeit aus dem Schornstein, endlich... lesen


karin schöffauer | aus dem notizbuch

I. da ist ein zaun mit einem wächter und ein schwarzes eisentor und es geht steil bergauf und oben ist ein haus und ein zaun und ein rotes gitter und im haus drin ist ein mann und eine bahnhofsuhr die sagt sie kommen zu früh sie kommen zu spät. kriecht auch gleich wieder hügelab erklimmt die stufen des autobus gerinnt zu den schauern vor dem einen riesigen scheibenwischer über die ganze vorderfront. wollte nur ein kleins bi... lesen


martin g. wanko | Nachtgespräch. Ein wahrer Dialog

Tiefe Nacht. Manu und Martin liegen im Bett. Es gibt noch einiges zu bereden. Detail am Rande: Die Wörter "na" und "sexy" werden in tiefer kehlkopfkrebsartiger Stimme gesprochen. Manu: Und wie? Martin: Sexy. Manu: Und sonst? Martin: Sexy. Manu: Wie mach ma das morgen? Martin: Na. Manu: Komm sag schon. Martin: Sexy. Manu: Komm jetzt! Martin: Sexy. Stille Martin: Kommt drauf an, wann du von der... lesen


franzobel | kleiner echtflansch zur doppelten scheiße

oder die Telekommunikationskabeln werden nun in Abflussrohren verlegt

Sehr geehrter Herr Anders, Hiermit beziehen wir uns auf den Vorschlag, den wir von ECHT bekommen haben (Architekt Emilio Santacroce), bezueglich dem Test für die Installation von 20 mm Monodukten in Abflussrohren von 150 mm Durchmesser. Leider sind wir nicht in der Lage, die Bedingungen so zu akzeptieren, wie Sie sie formuliert haben. Wir sind bereit, unsere unverbindliche Anwesenheit waehrend der Probeinstallation anzubieten, wob... lesen



Rezensionen

ich bin in luxor gestrandet

Bettina Balàkas lyrische Kopfreisen bieten Luxus und Abenteuer

Bettina Balàka: Im Packeis. Gedichte

Bettina Balàka, 1966 in Salzburg geboren, lebt als freie Schriftstellerin in Wien und kann nicht über mangelnden Erfolg klagen. Sie hat schon so ziemlich alles eingeheimst, was sich hierzulande an Auszeichnungen anbietet, ausgenommen jene Seniorenpreise, die ihr aus rein biologischen Gründen bisher verwehrt blieben. So erhielt sie unter anderem den Rauriser Förderungspreis, den Alfred Gesswein-Preis für Lyrik, den Meta Merz-Pre... lesen


fast wie papier, nur ungeduldiger

Der Chat-Roman von Marie Kaps belegt: Die Probleme online waren schon immer die Probleme offline

Marie Kaps: SOLO SUCHT MOON. Ein Chat-Roman

KORN schreit: gibt’s do a FETISH WEIBA :-) (Mon 8:36pm) Das Kleine Arschloch: Er schreibt mia ja imma so an Scheiß - mit Mausi und so’n Fuck :-) (Mon 8:36pm)… Der erste Besuch ist meist kurz - zehn Minuten reichen, um geschockt den Raum zu verlassen, die Tür hinter sich zuzuknallen und spontan die Menschen zu verabscheuen. Mit der Tür schlägt bei vielen Menschen die Neugier zu - und irgendwann findet man sich im Chatro... lesen


sie äsen friedlich datengras

Ein Western-Roman im Cyberspace: Matthias Schamp schickt Brainboys über schillernde Platinen

Matthias Schamp: Hirntreiben.EEG. Ein Western-Roman

Irgendwann am St. Nimmerleinstag, die Menschheit hat schon lange aufgehört zu existieren, stößt Big Daddy Computer, Vater aller Dinge, bei einer Innenrevision in einem seiner entlegeneren Gefilde auf die Datei HIRNTREIBEN.EEG, öffnet sie, liest sie - und beschließt, darüber den Verstand zu verlieren. Das ist die absolut letzte kontrollierte Handlung, zu der er fähig ist. In einer postapokalyptischen virtuellen Gesellschaft... lesen


heimat arscht ihn an

Der Innsbrucker Autor Helmuth Schönauer scheißt genussvoll auf Tirol

Helmuth Schönauer: Das Tiroler Heimatbuch. Aufschnitt/Roman

„Heimatkundler sind die perfekten Fakeforscher. Auf nach Fakestan!“ ruft Helmuth Schönauer, Tiroler des Jahrgangs 1953, Autor, Bibliothekar und „Literatur-Winnetou“ (Eigendefinition), am Ende seines bislang jüngsten Buches, Das Tiroler Heimatbuch, aus. Aber warum ist Heimat ein Fake, und wieso ist das Stoff für ein Buch? Und überhaupt: Wie kommt jemand darauf, ein Heimatbuch zu schreiben? - Dazu schreibt der Autor in ein... lesen


präsidentin vera

Martin Amanshauser hat in die Zukunft geblickt. Herausgekommen ist ein amüsanter Krimi

Martin Amanshauser: Nil. Roman

Wien, Anfang Juli 2010. Es ist ein schrecklich heißer Sommer. Das Wetter als Folterinstrument macht offensichtlich literarische Karriere in der österreichischen Krimiwelt. Bei Wolf Haas ist es der Föhn, der dem Kommissar Brenner das Leben vergällt, bei Ernst Molden streichen blutrünstige Vampire im Miniaturformat über die Donauauen, wo die Luft in der Hitze flimmert, während das Donauweiblein aus dem kühlen Nass steigt, um d... lesen


zwischen magda und lena

Das Leben einer ganz normalen Frau kann spannender als jedes Kriegsdrama sein. Oder ist es ein Kriegsdrama?

Marlen Schachinger: morgen, vielleicht

Der Punkt, an dem Marlen Schachingers Debütroman morgen, vielleicht einsetzt, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Zerreißpunkt im Leben der Protagonistin. „Magdalena betritt die Damentoilette des Bezirksgerichts“, lautet der erste Satz. Dort, vor dem Spiegel, wenige Minuten vor einer Gerichtsverhandlung, muss sie eine lebenswichtige Entscheidung treffen. Soll sie das Sorgerecht für ihre beiden Kinder ihrem geschiedenen Mann... lesen


authentizität in größe medium

Ernst Wünsch stellt sich als bemerkenswerter Erzähler vor

Ernst Wünsch: Wo lassen schreiben

Die Literaturkritik ist ziemlich anfällig für das Authentische. Kaum gibt ein Autor Wirtshausgespräche wieder, schon wird seinem Werk bescheinigt, es atme das echte Leben. Gerne wird auch der "große deutsche/europäische/amerikanische Roman" eingefordert, in dem sich beispielhaft abbilden soll, wie das echte Leben wirklich ist. Eine Nummer kleiner – und so der Durchschnittsexistenz angemessener – gibt es der Wiener Hörspielautor... lesen


reality für anfänger

„Die Kunst der Flucht: True Stories“ ist wohl ein notwendiges Buch. Über den rein literarischen Wert lässt sich streiten

Hg. von Megaphon/Diözese Graz-Seckau: Die Kunst der Flucht: True Stories

Die Texte der Sammlung von mehr oder weniger literarisch durchformten Flüchtlingsschicksalen, Ergebnis eines Wettbewerbes, weswegen - Zitat Klappentext - „professionelle SchreiberInnen […] in einer Reihe mit literarischen AmateurInnen“ aus aller Herren Länder stehen, wurden wohl in der Mehrzahl zum Zwecke der Selbsttherapie geschrieben, wurden gesammelt und veröffentlicht, um für Verständnis zu werben und Selbstbewusstsei... lesen


nerv getroffen

Rosemarie Poiarkov debütiert als berauschende Erzählerin

Rosemarie Poiarkov: Eine CD lang. Liebesgeschichten

Die Texte von Rosemarie Poiarkovs erstem Erzählband Eine CD lang werden im Untertitel als Liebesgeschichten ausgewiesen, und schon denkt man an Rosamunde Pilcher. Aber weit gefehlt, die Autorin, Jahrgang 1974, liefert Stories für die H&M-Generation, die das ganze Beziehungsschlamassel der (Unter-)30-jährigen, ihre Sehnsüchte und Unfähigkeiten, auf den Punkt bringen, ohne in die Lifestyle-Ecke abzudriften. Poiarkov erzählt... lesen


innovationszwang und retro-moden

Über Altersrelevanz und Innovationsfuror

Konrad Paul Liessmann (Hg.): Die Furie des Verschwindens. Über das Schicksal des Alten im Zeitalter des Neuen

2000 fand zum dritten Mal das Philosophicum Lech, wissenschaftlich betreut von Konrad Paul Liessmann, statt, das sich unter dem von Hegel geliehenen Titel "Die Furie des Verschwindens" zum Ziel setzte, dem Schicksal des Alten im Zeitalter des Neuen nachzuspüren. Nunmehr liegen die Beiträge des Symposions vor und angesichts des Themas nimmt es nicht weiter Wunder, dass die Vortragenden und Diskutanten sich neben der Diskussion im Rahme... lesen