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man muss alles wissen. man weiss gar nichts. darum weiss man mehr

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Zum essayistischen Werk Raoul Hausmanns

„Ich verkünde die dadaistische Welt! Ich verlache Wissenschaft und Kultur, diese elenden Sicherungen einer zum Tode verurteilten Gesellschaft.“ So beginnt Raoul Hausmann im Jahr 1919 sein Pamphlet gegen die Weimarische Lebensauffassung. Der offenbarungsreligiöse Charakter des Dadaismus und dessen prophetische Verkündung in den wenigen Jahren ab 1916 in Zürich, Paris und v. a. Berlin treffen das Lebensgefühl des in Wien geborenen Berufsautodidakten Hausmann auf das Genaueste. Ursprünglich einzig der Malerei verpflichtet, beginnt Hausmann um die Mitte des expressionistischen Jahrzehnts ein umfangreiches theoretisch-essayistisches Werk, an dem er unablässig bis zu seinem Tod 1971 arbeitet. Die thematische Bandbreite dieser Schriften ist beachtlich: Hausmann verfasst Untersuchungen zur Infrarotphotographie, eine Kulturgeschichte der Insel Ibiza, Schriften zur Kunst im allgemeinen, zu Malerei, Literatur, Architektur, Mythologie, Optophonetik, um nur einige wenige Beispiele zu nennen.

Angesichts dieser Fülle an Themen ist es verwunderlich, dass die Rezeption der theoretischen Texte Hausmanns den dadaistischen Rahmen nicht, oder nur sehr vereinzelt, zu sprengen vermochte. Die Gründe für diesen nahezu reflexartigen Rekurs auf den Dadaismus liegen allerdings auf der Hand: Erstens ist Vieles im Bereich der theoretischen Texte und Essays noch unveröffentlicht, eine breitere Rezeption dieser Texte und vor allem der Texte in ihrer Gesamtheit hat noch nicht stattgefunden. Es finden allzu oft nur jene Texte Beachtung, die im Umfeld des Dadaismus entstanden sind oder von diesem selbst handeln, womit man wiederum beim zweiten Grund angelangt ist, nämlich der Tatsache, dass Hausmann bis zu einem gewissen Grad an dieser Entwicklung selbst Anteil hat, kämpft er doch im Sog der dadaistischen Memoirenliteratur verbissen um die Anerkennung seiner künstlerischen Leistungen während der Berliner Dada-Zeit. Vor allem in den 60er Jahren führt er nahezu einen Aufklärungsfeldzug gegen die neuen avantgardistische Strömungen wie Fluxus oder Pop-art. Doch zu diesem Zeitpunkt ist aus dem selbsternannten „Dadasophen“ des Club Dada Berlin längst schon ein „Datasoph“ geworden - ein notorischer Vielleser und Vielschreiber, ein Chronist der soziokulturellen Entwicklung von gut zwei Dritteln des 20. Jahrhunderts. Lassen Sie mich mit Ihnen eine kurze Reise durch das Universum Raoul Hausmanns unternehmen.

Bereits im eingangs zitierten Manifest finden sich unter der dadaistischen Oberfläche jene Sujets, um die es Hausmann zeitlebens zu tun ist: Wissenschaft - Kultur - Gesellschaft. In der prädadaistischen und dadaistischen Atmosphäre von Berlin verfasst Hausmann seine ersten gesellschaftskritischen Artikel. Seine Quellen sind mannigfaltig und reichen von den Philosophen Max Stirner, Salomo Friedlaender, Ernst Marcus und Friedrich Nietzsche über die Schriftsteller Lev Tolstoi und Fjodor Dostojewski bis hin zum Psychoanalytiker Otto Gross, dessen Theorien über den „Konflikt des Eigenen und des Fremden“ eine zentrale Rolle im gesamten Oeuvre Hausmanns einnehmen. Mit einer Rhetorik der radikalen Selbstverwirklichung kämpft Hausmann leidenschaftlich für ein Ziel, das sich unter einem Wort subsumieren lässt: Erneuerung, eine Erneuerung auf allen Gebieten des menschlichen Seins und Bewusstseins, und daraus folgend eine simultane Erneuerung von Gesellschaft und Kunst. Hausmann liegt damit nicht nur voll im Zeitgeist des expressionistischen „neuen Menschen“, er begibt sich mit den Themen „Zivilisationskritik und Kunstverehrung“ auch vollends auf das Terrain zeitgenössischer Essayistik, eine Essayistik, die sich freilich nicht in distanzierter Kontemplation erschöpft, sondern aktiv in die bestehenden Gesellschaftsverhältnisse eingreifen möchte. Die Notwendigkeit der Synthese von „sozialer Revolution und Kunstentwicklung“ prägen die frühen Arbeiten Hausmanns, welche als „Aktionsessays“ im zweifachen Sinn des Wortes verstanden werden können: zum einen als betont agitative, auf den Sturz der bestehenden Ordnung abzielende Texte, welche - zum anderen - in engem Kontext zu Franz Pfemferts Zeitschrift Die Aktion stehen, in der Hausmann von 1917 bis 1924 zehn Texte und mehrere Holzschnitte veröffentlicht.

Das radikal-aktivistische Erneuerungspathos weicht jedoch nach dem „Tod“ des Dadaismus einer auf den ersten Blick etwas resignativen Weltschau: In seinem Manifest Maikäfer flieg! schreibt Hausmann: „Viele Menschen glauben ernstlich, es hätte sich alles oder auch einiges geändert - was denn, mein Gott, was soll sich geändert haben?“

Doch auf der Basis seines bereits in den Dada-Jahren geweckten Interesses für Optophonetik, also für die Verschmelzung des Visuellen und des Auditiven, beginnt Hausmann umso stärker an seinem Projekt der Erneuerung zu arbeiten. Dabei polemisiert der Wissenschaftsskeptiker Hausmann auf das Heftigste gegen das einseitige antropomorph-mechanistische Weltbild im allgemeinen und gegen die „jämmerlichen Lehren“ der Newton'schen Optik im besonderen. Seine theoretische Beschäftigung mit elektromagnetischen Wellen, mit der Wahrnehmung von akustischen Sinneseindrücken und mit dem Ursprung der Musik führen ab 1927 zur Konstruktion des Optophons, ein Apparat, mit Hilfe dessen die synästhetische Durchdringung von Hören und Sehen erreicht werden sollte.

In enger Verbindung mit seinen optophonetischen Forschungen stehen bei Hausmann theoretische Überlegungen zur Geschichte und Entwicklung des Lautgedichts. In einer ganzen Serie von Artikeln beschäftigt sich Hausmann nicht nur mit der nahezu detektivisch anmutenden Aufklärung der näheren Umstände der Erfindung des phonetischen Gedichts durch Hugo Ball, die russischen Futuristen Chlebnikov und Krutchenykh und Hausmann selbst, sondern auch mit dem Einfluss der deutschen Romantik auf die Literatur der Avantgarde. In seinem Text Die Wandlungen der Sprache bis zur écriture automatique und dem Lautgedicht schreibt Hausmann 1962:

„Zur Zeit der deutschen Romantik betrieben Dichter wie Achim von Arnim, Friedrich Hölderlin und Novalis sehr tiefgehende Studien über die Sprache und den semantischen Sinn, nicht nur der poetischen Sprache im klassischen Sinn, sondern auch und hauptsächlich des vulgären Sprechens und selbst des Wortes, sagen wir es gleich: der Phoneme. Novalis ist sicher einer der Geister, der diese Forschung am weitesten getrieben hat, nicht nur auf dem semantischen Gebiet, sondern auch der Beziehungen mit Farben, zum Beispiel [...]“

Vor allem Novalis bleibt für Hausmann stets einer der wesentlichen Vorläufer für seine eigenen optophonetischen Arbeiten, wobei sich Hausmanns Rezeption der deutschen Romantik nicht alleine auf die Schriftsteller beschränkt, sondern auch Wissenschafter miteinbezieht, besonders Johann Wilhelm Ritter, Franz von Baader, Heinrich Steffens und Gotthilf Heinrich Schubert, deren Reflexionen über den Traum Hausmann für weit progressiver hält als die zeitgenössischen psychoanalytischen Studien von Freud oder Jung.

Wenn die Erneuerung der Sprache und Literatur in den dadaistischen Produktionen durchgeführt werden konnte, so musste die Erneuerung der Zivilisation jedoch Utopie bleiben. Eine Utopie im besten Sinn des Wortes, die in Berlin ihren Ausgangspunkt hatte, die aber Jahrzehnte später in einem radikal-pessimistischen Urteil über den Menschen und die ihn umgebende Gesellschaft endet. Unter dem Titel Die exzentrische Empfindung, eine Anlehnung an die Philosophie von Ernst Marcus, verfasst der bereits über 80 Jahre alte Hausmann zwischen 1968 und 1969 zehn Texte, die in ihrer Radikalität und Vitalität an die frühen gesellschaftskritischen Arbeiten anknüpfen. Der Mensch, der mit all seinen „technischen Prothesen“ (ein häufiges Schlagwort bei Hausmann), mit seinen ungelösten psychischen Komplexen, mit seiner Welt- und Raumangst, rückt wieder verstärkt ins Zentrum des Hausmannschen Interesses, die erhoffte Erneuerung weicht jedoch der Erkenntnis, dass sich seit 2000 Jahren so gut wie nichts ereignet hat.

„So lange der Mensch behauptet, auf dem Gipfel der Zivilisation angelangt zu sein, und glaubt, die Krone der Schöpfung zu sein, das einzige Wesen des Universums, so lange sind seine Gedanken gefälscht und schädlich und können nicht der wirklichen Existenz des Menschen auf Erden dienen.

Alles, was der Mensch bis heute unternommen und vollbracht hat, war nichts als Niederlage, Schach und Matt!!!

Eine neue Zivilisation! Dringendst!“

Im Vergleich zu Hausmanns Vorstellungen aus der Berliner Zeit, der Mensch könne aktiv an einer Erneuerung der Gesellschaft teilhaben, erhofft er nunmehr eine universal-kosmische Umgestaltung des Menschen durch das Eintreten in das Zeitalter des Wassermanns, welches nun endlich den langersehnten „neuen Menschen“ hervorbringen sollte. Der bislang vorherrschende Typus des „homo faber“ mit seinen absolut gesetzten Machbarkeitsidealen sollte durch den „homme-organisateur“ abgelöst werden, der im Zeichen universaler Organisation eine neue Ära der Befreiung von Neurosen und Komplexen einleiten sollte. Die Theorien über das „Zeitalter des Wassermanns“ - das mittlerweile übrigens eingetroffen ist - verweisen auf Hausmanns intensive, ja akribische Beschäftigung mit Mythologie, von der ein mehrere hundert Seiten umfassendes Typoskript beredtes Zeugnis ablegt. Der Titel eines unveröffentlichten Textes daraus lautet - und dies erstaunt nicht mehr: Le renouveau du mythique - die Erneuerung des Mythos.

Mythologie ist aber nur eine der zahllosen Disziplinen, in denen sich Hausmann als Forscher versucht. Dabei ist der Umgang Hausmanns mit Wissenschaft zweifelsohne problematisch. Einerseits findet man den radikal-skeptischen Wissenschaftskritiker, der das einseitig rationale Denken über Bord wirft und aus dem Descartesschen „Cogito ergo sum“ kurzerhand ein „cogito ergo sum dada“ macht, und andererseits sucht Hausmann stets Anerkennung für seine eigenen naturwissenschaftlichen, autodidaktischen Forschungen. Wer Hausmann nur als Lautdichter und bildenden Künstler kennt, dem sei eine kurze Probe aus der Studie Neue Ergebnisse der Infrarotphotographie zu Gehör gebracht (Es handelt sich um Spektraluntersuchungen mit Infrarot):

Bei einem dreiatomigen Molekül, wie Wasser H2O oder Kohlendioxid CO2 oder Schwefeldioxyd SO2 kann das Molekül gestreckt oder gewinkelt sein; bei CO2 liegen die Atome in einer Geraden; bei SO2 schliessen die Richtungen vom centralen S-Atom zu den beiden O-Atomen einen Winkel kleiner als 180 Grad ein. dass die Moleküle ganz bestimmte, teils gradlinige, wie bei C und C2, teils gewinkelte Formen wie bei S und O2 besitzen, wird erfahrungsgemäß angenommen.

Eine Überprüfung des Gesagten muss ausbleiben!

In vielen Fällen jedoch entbehrt Hausmanns Anspruch auf Wissenschaftlichkeit jedweden methodischen Unterbaues. Hausmann, der seit seinen frühen Jahren theoretisch-wissenschaftliche Arbeiten zu den Themen, die ihn gerade interessieren, in großer Anzahl verschlingt, amalgamiert sein wildwüchsig angelesenes Wissen zu oft abenteuerlichen Gedanken-Substraten. Nicht bzw. nur sehr rudimentäre Quellenangaben oder Namensverwechslungen sind dabei nur zwei Charakteristika des unwissenschaftlichen Wissenschafters Hausmann. Dabei darf vermutet werden, dass Hausmann die Inkompatibilität seiner Persönlichkeit mit exakten wissenschaftlichen Qualitätsstandards doch intuitiv erkannt haben dürfte, zumal derart fachspezifische Untersuchungen wie die eben zitierte Einzelfälle sind.

Von Max Bense stammt der Satz: „Essayistisch schreibt, wer experimentierend verfaßt“ . Ein „Experimentator“ - laut eigenen Aussagen „immerhin der größte Experimentator Österreichs“ - war Hausmann von Anbeginn an. Sein steter Drang nach Neuem, Noch-Nicht-Gemachtem und -Gedachtem machen ihn geradezu zum Prototyp eines essayistischen Geistes. Hausmann schrieb jedoch seine Essays ohne explizit Essays schreiben zu wollen. Die Form hat sich dem Inhalt aufgedrängt. Wie, wenn nicht essayistisch, sollte eine dermaßen große Themenpalette bedient werden? Dabei bietet die variable Form des Essays dem variablen Geist Hausmanns die ideale Form für die textuelle Umsetzung seiner Gedanken. Sprunghaft, spontan und assoziativ wie Hausmann selbst erscheinen seine Essays. Das Experiment - sei es in der Malerei, in der Photographie, in der Literatur oder im bloßen Gedankenspiel - kann nur über den Versuch, also über den Essay, gelingen. Doch vergeblich wird der Leser bei Hausmann jene wohlfeilen Geisteselaborate finden, die dem kollektiven Empfinden nach einen Essay ausmachen. Vielmehr verfährt Hausmann in seinen Essays - um mit Adorno zu sprechen - „methodisch unmethodisch“ - bzw. in Anlehnung daran, systematisch unsystematisch. Als ein Beispiel sei der zwischen 1967 und 1968 entstandene und in seiner Gesamtheit bislang unveröffentlichte Essay über Hans Arp genannt. Hausmann bedient sich dabei früherer Texte, die auch zum Teil publiziert wurden, und ergänzt dieses vorhandene Material durch neue Passagen. Aus diesem autoreferentiellen Spiel entsteht so ein neuer, montierter Text, dessen Inhalt sich phasenweise weit vom Thema entfernt. Dieser für Hausmann typische Prozess des Übernehmens und Überschreibens von älteren Texten, sowie des gelegentlichen Abschweifens vom eigentlichen Thema zeugt auf formaler Ebene nicht nur von der engen Verbundenheit des Hausmannschen Schreibens mit künstlerischen Verfahrensweisen wie Montage oder Collage, sondern er erinnert auch an jene uressayistische Vorgangsweise des Michel de Montaigne, dessen Essais Hausmann seit seiner frühen Berliner Zeit kannte, und die er in einem Text aus dem Jahr 1966 auch zu seiner bevorzugten Lektüre zählt. Wie beim Ahnherrn des Essays, Montaigne, scheint auch bei Hausmann der Prozess wichtiger als das Resultat zu sein. Der prozessuale Akt der Selbsterkenntnis spiegelt sich in der Struktur der Texte wider: Inkohärenzen, orthographische Ungenauigkeiten und syntaktische Ungereimtheiten findet man häufig. Viele Texte Hausmanns erscheinen unvollständig und fragmentarisch. Müsste man eine kurze Charakterisierung für sie finden, so könnte man sie fragmentarischen Essayismus nennen. Christoph Meckel schreibt in einem Aufsatz Über das Fragmentarische:

„Wer in der Kunst etwas macht, wird immer wieder das Unmögliche wollen. Er kann nicht weniger als die totale Mitteilung wollen, und er wird am Ende seiner Arbeit erkennen, dass er wieder nur eine Grenze erreicht, ein Bruchstück gemacht hat.

Die „totale Mitteilung“ scheint ebenso auf den Kern des Hausmannschen Essayismus zuzutreffen wie die Erkenntnis, dass das Gemachte Fragment bleibt, nur Fragment bleiben kann. Diese Diskrepanz zwischen Totalitätsanspruch und Fragmentarischem musste Hausmann wohl auch zur Kenntnis nehmen.

So präsentiert sich das Werk Hausmanns mit all seinen Ab-, Ein-, Um- und Überschreibungen als eine Art gigantischer Hypertext, den man an nahezu allen Stellen betreten kann, da es stets einen Link auf eine andere Ebene gibt. Ein modernes „Allgemeines Brouillon“, in dessen Mittelpunkt eine zentrale Frage steht: „Was ist der Mensch?“ Die Antworten Hausmanns sind Dokumente eines leidenschaftlich-unkonventionellen Geistes, der zwar in sich widersprüchlich ist, der aber daraus konsequent Neues, Phantasievolles, ja Phantastisches entwickelt. „Cogito ergo sum Dada“, oder mit einem Wort aus Dostojwewskijs Roman Verbrechen und Strafe, auf dessen Protagonisten Raskolnikov Hausmann in seinen frühen Texten oft rekurriert: „Ich phantasiere, also bin ich ein Mensch!“

Dieser Vortrag wurde am 13. März 1999 anlässlich der Ausstellung „Raoul Hausmann - Ich bin der Mann der 5.000 Worte und der 10.000 Formen“ im Kulturhaus der Stadt Graz gehalten.

Raoul Hausmann: Texte bis 1933. 2 Bd. Hrsg. von Michael Erlhoff. München: edition text + kritik 1982. (= Frühe Texte der Moderne); Ders.: Die Wandlungen der Sprache bis zur écriture automatique und dem Lautgedicht. In: nesyo 1 (1963), H.4/5; La sensorialité excentrique. Die exzentrische Empfindung. Hrsg. und mit einem Nachwort versehen von Adelheid Koch. Graz, Wien: Droschl 1994. (= edition neue Texte)

Karl Riha: Da Dada da war. Aufsätze und Dokumente. München, Wien: Hanser 1980.

Hannelore Schlaffer, Heinz Schlaffer: Studien zum ästhetischen Historismus. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1975. (= edition suhrkamp. 756.)

Hermann Kähler: Von Hofmannsthal bis Benjamin. Ein Streifzug durch die Essayistik der zwanziger Jahre. Berlin, Weimar: Aufbau 1982.

Max Bense: Plakatwelt. Vier Essays. Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1952.

Adelheid Koch-Didier: „Ich bin immerhin der größte Experimentator Österreichs.“ Raoul Hausmann, Dada und Neodada & ein Essay: Raoul Hausmann: Aussichten oder Ende des Neodadaismus. Innsbruck: Haymon 1994.

Theodor W. Adorno: Noten zur Literatur I. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1958. (= Bibliothek Suhrkamp. 47.)

Christoph Meckel: Über das Fragmentarische. Mainz: Akademie der Wissenschaften und der Literatur 1978.

Fjodor Dostojewskij: Verbrechen und Strafe. Roman. Aus dem Russischen neu übersetzt von Swetlana Geier. Frankfurt am Main: Fischer 1996. (= Fischer Taschenbuch. 12997.)