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malen nach zahlen

matthias rauch | malen nach zahlen

Ein Rundgang zu einigen kulturellen Bedeutungen der Zahl

Malen nach Zahlen ist auch eine Art des Malens. Es entstehen Bilder, die schematisch, konstruiert, schon zuvor festgelegt sind. Das muss nicht unbedingt schlecht sein. Es gibt nicht nur Kindern das Gefühl der Machbarkeit, der Beherrschbarkeit, sondern auch „Erwachsene“ malen auf ihre ganz eigene Art immer wieder nach Zahlen. Dabei stehen Zahlen und Malen eigentlich in einem unauflösbaren Widerspruch. Malen impliziert eine nicht vorher festgelegte, mehr oder weniger freie Form des Ausdrucks. Zahlen erzählen uns auf den ersten Blick von Fakten, Tatsachen und Relationen. Sie geben uns ein oberflächliches Gefühl von Beherrschbarkeit. Wie schnell diese Beherrschbarkeit durch Zahlen ins Gegenteil umschlagen kann, konnte man bei der letzten Finanzkrise beobachten. Doch warum halten wir nach wie vor an Zahlen fest? Um uns ein Gefühl von Sicherheit zu verleihen? Was kann die Zahl, was das Wort, der Sound oder das Bild nicht vermag?

Natürlich sind unser Alltag, unsere täglichen Routinen und Abläufe, durch Zahlen strukturiert und auch wir lassen uns immer wieder durch Zahlen definieren. Seien es die Schulnoten, die Höhe unserer Versicherungsbeiträge, unser Einkommen, unser Alter oder vielleicht sogar die Zahl unserer Freunde in digitalen Netwerken. Zahlen suggerieren uns eine Ordnung. Sie reduzieren vermeintlich Komplexität. Und sie stellen Verbindungen zwischen verschiedenen Abstrakten her. Dabei sind Zahlen weit mehr als nüchterne Beschreibungsmomente von Kontingenz. Sie stellen Verbindungen zwischen scheinbar Unverbundenem her und lassen sie durch ihre kühle Faktizität plausibel erscheinen. Zahlen sind gleichsam konkret und abstrakt. Und diese Abstraktheit der Zahl ermöglicht es uns auch, praktisch alles mit Zahlen zu erklären und mit ihnen zu verbinden. Die Pseudowissenschaft der Numerologie, auch Zahlensymbolik genannt, ist ein fabelhaftes Beispiel für diese Dynamik. Hier werden Zahlen mit mythologischen Bedeutungen aufgeladen. Dieses Aufladen von Zahlen mit mythologischen Bedeutungen ist keinesfalls eine westliche Erfindung, sondern kulturübergreifend zu beobachten. So quillt aus den biblischen Schriften eine Vielzahl an unterschiedlichen Zahlensymboliken, deren Aufladung mit Bedeutung eine ganz eigene Lesart bedingt. Mit anderen Worten, diese Symbolik lässt sich nicht einfach so verstehen, sondern muss studiert werden. Nicht nur das Judentum kennt mit dem Kabbala eine Praktik der Weltdeutung und Welterschließung, die stark mit Zahlensymboliken arbeitet, auch orientalische Religionen griffen schon mystische Bedeutungen mit Zahlen auf. Auch dem fernöstlichen China und dem asiatischen Raum ist diese Denkweise nicht fremd. Im westlichen Kulturkreis ist die Zahl 13 meist negativ konnotiert und wird mit Unglück, Pech oder fatalen Schicksalsschlägen in Verbindung gebracht. In China hingegen gilt die Zahl 4 offenbar als Unglückszahl, da sie sich wie das chinesische Wort für „Tod“ anhört.

Eine Steigerung dieses Aufladens von Zahlen mit Bedeutung lässt sich in fast jeder beliebigen Verschwörungstheorie wiederfinden. Verschwörungstheoretiker behaupten ja stets, Wahrheiten aufzudecken oder zu entschlüsseln, wobei die große Masse durch die Inszenierungskünste einiger Mächtiger verblendet ist. Der Verschwörungstheoretiker glaubt, dass es die eine Wahrheit gibt, die man entdecken muss, die man nur aufdecken und finden muss. Natürlich lassen sich diese selten auf der Oberfläche entdecken. Dazu muss man schon etwas buddeln und natürlich die richtigen Werkzeuge an der Hand haben. Zahlen eignen sich hierfür sehr gut, denn sie lassen sich fast beliebig mit Assoziationen füllen. Und vor allem lässt sich mit Zahlen fast alles konstruieren. Das berühmteste Beispiel ist wahrscheinlich die absurd anmutende Zahlendreherei um die Anschläge auf das World Trade Center am 11. September 2001. Nicht nur in obskuren wie skurrilen Foren und Internetseiten lassen sich immer wieder die selben Zahlendreherein lesen, sondern auch ernsthaft recherchierende Menschen bedienen sich hier gerne, um die leider eben oft nicht zu erklärende Komplexität von Ereignissen und Begebenheiten zu erhellen. Natürlich ist es so, dass Verschwörungstheorien vor allem dann blühen, wenn es vermehrt Ungereimtheiten in der „offiziellen“ Darstellung gibt. Einer der Wortführer dieser These im deutschsprachigen Raum ist der ehemalige Feuilleton-Chef der taz, Mathias Bröckers, der zusammen mit Christian C. Walther sein mittlerweile zweites Buch 11.9. – Zehn Jahre danach: Der Einsturz eines Lügengebäudes zu diesem Thema vorlegt und schon plausibel machen kann, dass die „offizielle“ Erklärung zu den Gründen und zum Verlauf der Anschläge auf die World Trade Center-Türme durchaus Fragen aufwerfen. Bröckers argumentiert, dass sich die „offizielle“ Version des Abschlussberichts wie eine Verschwörungstheorie liest. Zu viele Ungereimtheiten und Widersprüchlichkeiten ließen sich in dem Bericht finden.

Auch wenn diese Verschwörungstheorien selbst schon unzählige Male widerlegt wurden, so lässt sich doch ein sehr interessantes Phänomen beobachten. Wenn man eigene Widersprüche nicht auflösen kann beziehungsweise wenn man mit der Kontingenz der Ereignisse nicht umgehen kann, werden diese Verbindungen durch Zahlen hergestellt. Man kann es in fast jedem beliebigen Blog nachlesen. So wird um die Anschläge ein Sammelsurium der Zahl 11 konstruiert, das beinahe schon kindlich naiv anmutet: Das erste Flugzeug war „Flight 11“, hatte 92 Passagiere an Bord (9+2=11), das zweite Flugzeug hatte 65 Passagieren an Bord (6+5=11), der Name George W. Bush beinhaltet elf Buchstaben, die Twin Towers sahen angeblich aus wie eine elf, und natürlich war New York der 11. Staat, der der Union beitrat. Und man sollte nicht vergessen, dass der Name des ersten WTC-Attentäters im Jahr 1993, Ramzi Yousef, auch 11 Buchstaben umfasst.

Wer jetzt nicht daran glaubt, dass alles von einer höheren bzw. verdeckten Ordnung organisiert wurde, dem ist aus verschwörungstheoretischer Sicht nicht mehr zu helfen. Dass sich mit solch beliebigen Methoden zu allem eine Verbindung und letztlich alles „erklären“ lässt, muss eigentlich nicht noch extra erwähnt werden. Meistens wird die Zahl bzw. die Quantifizierung allerdings aus einer ganz anderen Perspektive kritisiert, wenn man sich tatsächlich überhaupt darüber Gedanken macht: als kaltes Instrument einer rationalen Moderne. Zahlen sollen das Unscharfe, das Verschwommene, das Ungenaue, konkretisieren, sollen das Grau in Schwarz und Weiß trennen. Und dafür spricht auch sehr vieles, doch natürlich nicht alles. Zahlen stehen für eine Entzauberung der Welt, für Rationalität, Wissenschaft, Gesetze und Ordnung. Man spricht in diesem Kontext auch gerne von Entfremdung, die als Begleiterscheinung eines Systems auftritt, bei dem Zahlen und Messbares im Mittelpunkt stehen. Nicht nur Rationalität, sondern auch Logik, Wissenschaft, Technologie und damit auch die Erschließung genereller Gesetze und Ordnungen sind untrennbar mit dem Prinzip der Quantifizierung verbunden. Damit geht einher, dass sich soziale und gesellschaftliche Ordnungen nicht als gegeben und unabänderlich offenbaren, sondern als Konstrukte, die von Menschen oft als Instrument der Unterdrückung geschaffen wurden. Gleichzeitig kann die Idee des Individuums entstehen, die wie keine andere, dieses System der Zahlen immer wieder aufs Neue befeuert. Ohne Zahlen als Ausdruck der Moderne lässt sich ein freies politisches Individuum nicht denken.

Dennoch machen sich immer wieder kritische Stimmen breit, die davon sprechen, dass wir zu viele Zahlen in unserem Leben haben. Und natürlich bestimmen Zahlen auf eine gewisse Art immer unser Leben. Wenn sich jede Handlung, jede Idee, jede Interaktion messen lässt, wenn man sich auf das strenge Ticken der standardisierten Zeit einlässt, dann kann man schwerlich behaupten, dass man nicht von Zahlen bestimmt wäre. Die Abhängigkeit von Zahlen lässt uns zu Rädchen in der Maschine werden. Zu entfremdeten Subjekten, die nicht mehr bei sich sind, sondern nur noch für den Lohn, also die Zahlen schuften, so das häufig angeführte Argument. Doch ist das wirklich so schlimm?

Steckt hinter der Kritik an der Übermacht der Zahlen nicht vielleicht eine verklärte, anti-modernistische Romantik, die an der Wiederverzauberung der Welt arbeitet, so dass wir schließlich wieder identisch mit uns selbst sind? Also das tun, wozu wir uns persönlich hingezogen fühlen, was uns Freude bereitet. Und damit nicht mehr nur den blanken Zahlen hinterherlaufen, sondern dem, was uns vermeintlich glücklich macht. Was auch immer das dann wäre. Der Begriff der Authentizität lässt sich kaum von dieser Dynamik trennen, denn authentisch ist heutzutage vor allem das Andere, das Selbstbestimmte, das nicht Formatierte. So überrascht es auch wenig, dass der Künstler als die neue Leitfigur emporstieg. Die romantische Vorstellung zeichnet den Künstler immer noch als nicht entfremdeten Menschen, der nur für sich und seine Kunst lebt, abseits von ökonomischen und gesellschaftlichen Zwängen. Da verwundert es wenig, dass sich die Protagonisten der sogenannten „creative industries“, also beispielsweise Designer, Musiker, Architekten, Autoren, Journalisten, Kommunikationsexperten und Berater, gerne als Künstler verstehen und sich auch so gebärden. Der Mythos des selbstbestimmten, authentischen Arbeitens hat zu einem „unternehmerischen Selbst“ geführt, wie es Ulrich Bröckling sehr treffend formulierte. Den „eisernen Käfig“ der Moderne, wie ihn Max Weber noch im Bezug auf Bürokratisierung und Effizienz durch Institutionen ausgeübt sah, ersetzt jetzt die Selbst-Disziplinierung, die alle Lebensbereiche durchdringt. Man fühlt sich furchtbar frei, ist es aber keineswegs. Vielmehr könnte man sagen, dass die Selbstausbeutung jetzt viel konsequenter wirkt. Sie hat das Subjekt komplett in Besitz genommen. Wir lassen die Zahlen jeden Aspekt unserer Lebenswelt bestimmen. Denn wenn es keine klaren Grenzen zwischen Arbeit und Nicht-Arbeit gibt, wird die Effizienz in jeglicher Hinsicht das bestimmende Moment.

Doch ganz ohne Zahlen geht es bei den Kreativen meistens auch nicht. Das zeigt sich in der heutigen Kulturkritik. Nachdem sich fast alle Kriterien der Bewertung von Kunst, Musik, Literatur, Theater oder Tanz als relativ und abhängig von sozialen und gesellschaftlichen Dispositionen herausgestellt haben, fällt vieles wieder einmal auf die Zahl zurück. Wenn man sich anschaut, wer in den Kunstmagazinen besprochen wird und wer viel Platz in den Museen eingeräumt bekommt, sind das oft nicht die Künstler, die von der Kritik gepriesen werden, sondern jene Künstler, die viel oder besonders teuer verkaufen. Damien Hirst, Jeff Koons oder Takashi Murakami sind hier die offensichtlichsten Namen. In der Musik, in der Klassik wie im Pop sowieso, ist das nicht anders, genauso wie in den übrigen Disziplinen. Wenn Kriterien zur Bewertung von Kunst bröckeln oder in sich zusammenbrechen, sucht sich die Distinktion schnell andere Kriterien. Wie Sarah Thornton in ihrem Buch Seven Days In The Art World eindringlich beschreibt, ist der Kunstmarkt heute schon lange kein Angebots-, sondern ein Nachfragemarkt geworden. Nicht nur der Preis ist ausschlaggebend, ob ein Kunstwerk verkauft wird, sondern auch an wen das Werk verkauft wird. Man muss schon den richtigen Ruf haben, um das Werk eines bestimmten Künstlers zu besitzen. Der Künstler verkörpert heute vor allem ein Gesamtimage. Jeder Aspekt seiner Arbeit und seiner Erscheinung will wohl bedacht sein, denn nur so lassen sich astronomische Preise für Kunst erzielen.

Wo sich die Kunst vor allem als Prestigeobjekt und Ersatzreligion für zahlungskräftige Sammler geriert, hat der Pop ganz andere Sorgen. Hier schwinden die finanziellen Zahlen schon seit Jahren beständig. Und das, obwohl heute wahrscheinlich mehr Musik gehört wird als jemals zuvor. Nicht mehr die Zahl der verkauften Alben ist entscheidend, sondern wie viel man für einen Live-Auftritt verlangen kann. Nur noch hier lassen sich die Aufmerksamkeit und die Zahlen der YouTube-Hits und der Facebook-Freunde auch in finanziell schwarze Zahlen umwandeln. Obwohl alle Festplatten und alle iPods von Musik überquellen, will keiner mehr dafür bezahlen. Pop hat den Vorteil der Aura, des Originals nicht, mit dem sich die Kunst relativ sicher durch jede Krise schippert, auch wenn das Interesse für Musik noch nie zuvor so hohe Zahlen produzierte.

All diese Dynamiken lassen sich durch Zahlen angemessen ausdrücken. Doch die wichtigste Dimension jeder Kunst ist durch eine Quantifizierung nie wirklich zu beschreiben: die ästhetische. Welche ästhetischen Erfahrungen wir mit Kunst machen, dies lässt sich nur sehr begrenzt mit Zahlen beschreiben. Genau hier muss eine Kulturkritik ansetzen, die sich der Quantifizierung und der Übermacht der Zahlen nicht ergeben will. Michael Großheim und Steffen Kluck haben mit dem von ihnen herausgegebenen Sammelband Phänomenologie und Kulturkritik. Über die Grenzen der Quantifizierung unlängst einen wichtigen Startschuss zu dieser Debatte abgegeben. Atmosphären, Spannungen, individuelle ästhetische Erfahrungen lassen sich nicht quantifizieren, sondern nur in einem Erlebnisbericht darstellen. Diese dichte Beschreibung muss die Kulturkritik heute leisten und sie gleichsam in breitere gesellschaftliche und soziale Zusammenhänge stellen. Natürlich funktioniert jede Kunst immer auch in einem sozialen und kulturellen Rahmen, der diese teilweise bestimmt. Jedoch ist dies nicht alles. Allgemeine bzw. einheitliche Kriterien zur Bewertung eines Videospiels oder eines Romans kann es nicht geben, denn dafür sind die ästhetischen Erfahrungen, die man mit diesen Medien macht, einfach zu unterschiedlich. Vielmehr müssen die jeweiligen Kriterien aus der Form selbst abgeleitet werden, ohne dabei in einer gewissen Beliebigkeit zu versanden. Eine häufig geforderte Ablehnung neuer und vermeintlich weniger komplexer Medien erweist sich ebenso als wenig sinnvoll. Bei der Beschreibung jeder ästhetischen Form sollte es zu einer individuellen Reflexion der ästhetischen Erfahrung in Auseinandersetzung mit dem künstlerischen Material kommen. Nur so lassen sich Besonderheiten, Spannungsfelder und verschiedene Atmosphären in den jeweiligen Formen aufdecken.

Die Popkritik ist schon immer einen Kompromiss eingegangen, denn hier steht die Quantifizierung oft neben der Beschreibung. Anders als im bürgerlichen Feuilleton nutzen viele Popkulturmagazine die vermeintlich eindeutige Aussage der Zahl, um beispielsweise neue Platten, Filme, Romane oder Videospiele zu bewerten. Auch wenn die Zahl zur ersten Orientierung ganz nützlich sein mag, zu viel mehr taugt sie nicht. Denn es ist keinesfalls so, dass die vergebenen Zahlen nach den genau gleichen Kriterien vergeben würden. Alles, was die Zahl hier leisten kann, ist wiederum eine gewisse Vergleichbarkeit herzustellen. Wie das einzelne Objekt jetzt aber im Detail beschaffen ist und welche ästhetischen Erfahrungen damit verbunden sind, darüber mag die Zahl nur wenig auszusagen. Eine Zahlenwertung geht auch immer davon aus, dass der Kritiker nach rein objektiven Kriterien diese Zahl vergibt, also ohne affektiv betroffen oder leiblich berührt zu sein. Dieses Spannungsverhältnis gilt es auszuloten und konsequenter zu beschreiben, als dies heute oft der Fall ist.

Da überrascht es auch nicht wirklich, dass die beste Popkritik mittlerweile in den bürgerlichen Feuilletons stattfindet und nicht mehr in Musikmagazinen. Denn hier wurde ausführlicheren Beschreibungen schon immer Platz eingeräumt. Vielleicht braucht es diese Form der Kulturkritik gerade in Zeiten, in denen Aufmerksamkeit das höchste Gut geworden ist. Wenn die primären Unterscheidungsmerkmale die Anzahl der YouTube- oder Myspace-Aufrufe sind, braucht es umso mehr eine dicht beschreibende und phänomenologisch begründete Kulturkritik, die diesen Quantitäten einen qualitativen Rahmen bietet. Dafür braucht es keine einheitlichen Kriterien, solange der Kritiker seine Wertung nachhaltig begründen kann. Ein einfacher Rückgriff auf verbindliche Werte und alte Traditionen kann nicht die Lösung sein, sondern vielmehr eine situative und kontextabhängige Begründung der angelegten Kriterien. Auch wenn Zahlen erste Orientierungspunkte und Vergleiche bieten, so darf man hier keinesfalls stehen bleiben. Sonst ließe man die Zahl etwas sagen, über das sie im Prinzip nichts zu sagen hat. Und das wäre fatal.