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Zweifellos ist ein hoher Berg

ernst kilian | Zweifellos ist ein hoher Berg

Wir glauben es, weil es absurd ist

Es muss ja nicht alles so zweifellos feststehen wie die Schuld in Kafkas Strafkolonie. Aber wenigstens einige grundlegende Dinge wüsste man gern vom Zweifel befreit, doch der nagt unerbittlich. Nagen ist das Einzige, was er kann, und ganz besonders gern und hartnäckig nagt er an den Fundamenten unserer Kultur. Beginnen wir chronologisch. Wer, zum Beispiel, war Moses (ca. 1300 vor der Zeitrechnung)? Bis ins 18. Jahrhundert galt er noch als Verfasser der ersten fünf Bücher des Alten Testaments, also der Thora, das glaubt heute kaum noch jemand. Aber er war auch der Mann, der Ägypten (geschätzte Einwohnerzahl damals: knapp drei Millionen) weitgehend entvölkert haben muss, als er eineinhalb bis zwei Millionen Menschen aus dem Land hinausführte. Verständlich, dass der Pharao sein Heer nachschickte, um das zu verhindern. Tragisch, dass er auch noch das Heer verlor, weil die Wasser des Schilfmeeres, die sich vor Moses und den Seinen geteilt hatten, über ihm zusammenschlugen. Seltsam allerdings, dass bisher keine einzige Hieroglyphe gefunden wurde, in der diese für Ägypten demographische Katastrophe, die andererseits einen zentralen Bezugspunkt des Judentums darstellt, erwähnt wird.

Und wer war Homer (ca. 800 v. d. Z.)? Der Titan der Dichtkunst, der die zwei frühesten Epen der abendländischen Literatur schuf und zugleich die zwei bedeutendsten? Der blinde Greis, der von Stadt zu Stadt zog und einem gebannt lauschenden Publikum 15.693 Verse Ilias, 12.200 Verse Odyssee vortrug, fehlerfrei aus dem Gedächtnis, so wie sie heute in den kritischen Ausgaben stehen? Oder verbergen sich hinter „Homer“ mindestens zwei Dichter, jener der Ilias und jener der deutlich jüngeren Odyssee? Oder ein ganzes Rudel von Rhapsoden, die über einen langen Zeitraum die Gesänge geschaffen hatten, die dann von einem Redaktor in die endgültige Form gebracht und niedergeschrieben wurden? Und war vielleicht Homer eben dieser Redaktor, der dann freilich nicht viel mehr getan hätte, als Texte zusammenzufügen, metrische Korrekturen vorzunehmen, ein paar Zeilen Überleitung zu schreiben, während die kreative Hauptleistung bei einem anonymen Kollektiv von Sängern lag?

Wer also waren „Moses“ und „Homer“? Und wer sind, nebenbei gefragt, „Sea-empress“ und „Willtron“?

Wie wird man den Zweifel los? Auf den ersten Blick gibt es nur zwei Möglichkeiten: Alles glauben. Nichts glauben. Beides ist nicht so leicht. Gibt es eine dritte Möglichkeit? Wir werden sehen.

Wer war Jesus? Der Verfasser des Matthäusevangeliums gibt sich alle Mühe nachzuweisen, dass er der verheißene, laut Propheten aus dem Hause David stammende Messias ist. Und so bietet Mt 1 eine lückenlose Genealogie von Abraham über David bis zu Josef, die leider bereits in Mt 2 zu Makulatur wird, denn dort ist gar nicht Josef der Vater Jesu, sondern der Heilige Geist. Das ist ein harter Bissen Glaubenswahrheit, für den als Verdauungshilfe später der Satz „Credo quia absurdum“ (Ich glaube es, weil es ungereimt ist) nachgereicht wurde. Und es ist gut, dass der Leser diesen Brocken gleich zu Beginn des Neuen Testaments serviert bekommt. Schließlich geht es in der Folge um einen Mann, der Massen begeistert hat, der die großartigsten Wunder vollbracht hat bis hin zur Wiederbelebung eines Verwesenden, der das jüdische Establish­ment und die römische Staatsmacht gegen sich aufgebracht hat und in einem großen Schauprozess, wie ihn Mel Gibson inszeniert haben könnte, zum Tod verurteilt wurde. Doch was sagen die Zeitgenossen zu diesen aufwühlenden Ereignissen? Kein Sterbenswörtchen. Kein lateinisches, griechisches, aramäisches, hebräisches Sterbenswörtchen ist erhalten. Das erste Evangelium erschien nach heutiger Mehrheitsmeinung ungefähr 40 Jahre nach Jesu Tod, und wenn wir das in die Zeitgeschichte projizieren, dann ist es, als wäre der erste Bericht über Leben und Sterben von John F. Kennedy erst um die Jahrtausendwende erschienen. Und vorher nichts. Keine Textzeugnisse, keine Bilder, keine Tondokumente. Nur Gerede, Gerüchte, wahrscheinlich Polemiken und viel stille Post.

Wer also war Jesus? Der Messias, der Gesalbte des Herrn? Oder ein unpolitischer galiläischer Wanderprediger, der in einem politisierten Umfeld zwischen alle Fronten geriet und eine Generation nach seiner Hinrichtung dank Paulus von Tarsus posthum Karriere als Gottessohn machte? Und wer sind, auch wenn es hier noch nicht so wichtig ist, „AvH“ und „Dmadorra“?

Man möchte die Muslime beneiden. Schon der vollständige Name des Religionsgründers – Muhammad ibn ʿAbd Allah ibn ʿAbd al-Muttalib ibn Haschim ibn ʿAbd Manaf al-Quraschi –
wenthält vier Generationen Vorfahren. Namentlich bekannt sind ferner seine Mutter, seine Frauen (dreizehn), seine Kinder (acht), seine Berufe (erst Hirte, dann Kaufmann), sein Geburtsort (Mekka), die Jahreszahlen seiner Flucht nach Medina und seines Todes. Da sollte es doch keinen Grund geben, an seiner Historizität zu zweifeln, oder? Genau das tut jedoch der deutsche Islamwissenschaftler Sven (und nach seiner Konversion im Alter von 15 Jahren Muhammad) Kalisch, der an der Universität Münster lehrt und dort auch lange Zeit für die Ausbildung islamischer Religionslehrer zuständig war. Diesen Aufgabenbereich ist er nun los, das kann man noch verstehen, aber darüber hinaus wurde sein Büro an einen geheimen Ort verlegt und er selbst unter Polizeischutz gestellt, und das versteht man nur, wenn man bedenkt, dass der Zweifel an der Existenz des Propheten als Abfall vom Islam gilt und damit als todeswürdiges Verbrechen. Und hier haben wir die Patentlösung, wie man wenigstens für eine Weile alle Zweifel los wird: Wenn eine staatliche, religiöse oder wissenschaftliche Autorität – am besten alle drei zusammen – möglichst massiv den Deckel draufhält. Irgendwann wird allerdings der Druck zu groß und sprengt den Deckel weg. Das ist dem Christentum zur Zeit von Galilei passiert und könnte auch bald dem Islam passieren. Immerhin haben sich mit Kalisch bereits Muslime aus der Türkei sowie dem arabischen Raum solidarisiert.

Gab es „Mohammed“? Gibt es „Lauriane“ und „Jiròni“?

Der Zustand der Zweifellosigkeit ist im Grunde ein paradiesischer und daher zu Recht die Domäne der Religionen, die ihrem Wesen nach selbstreferenzielle Systeme sind, mit einer eigenen Wahrheit, an die vielleicht gar keine externen Maßstäbe gelegt werden sollten. Wir verlassen daher besser dieses Gebiet und gleich auch die frühen geschichtlichen Perioden, wo durch zerbrochene Tontafeln, abgeschabte und wieder beschriebene Papyri, bei Bränden vernichtete Handschriften vieles verloren gegangen ist und begeben uns in die schon viel besser dokumentierte Spätrenaissance.

Wer war William Shakespeare? Nach den Ergebnissen der Shakespeareforschung war er der Verfasser der unter seinem Namen berühmt gewordenen Dramen sowie der ebenso berühmten Sonette, außerdem Schauspieler und wohlhabender Miteigentümer des Globe Theatre, in dem er auch kleinere Rollen übernahm. Die perfekte Synthese von literarischem Genie und erfolgreichem Geschäftsmann. In Frage gestellt wurde das freilich immer wieder, unter anderem von Mark Twain, Walt Whitman oder Sigmund Freud.

Wir wissen viel über Shakespeare den Mimen und Manager. Wir kennen sein Testament, das akribisch auflistet, wer was unter welchen Bedingungen bekommt. Was nicht explizit angeführt ist („All the rest of my Goods“) erben seine Tochter Susanna und sein Schwiegersohn, und sogar da hebt er noch einzelne Gegenstände hervor, die ihm offenbar wichtig sind: Tafelgeschirr, Juwelen. Der Rest ist „Household stuff whatsoever“. Und die Bibliothek? Shakespeare der Dichter muss viel gelesen haben, seine Dramen basieren zumeist auf historischem Material oder literarischen Vorlagen. Fällt die Bibliothek unter „Household stuff whatsoever“? Oder gibt es keine? Hat Shakespeare nur geborgte Bücher gelesen oder – als kommerzielles Talent – jedes gelesene Buch sofort weiterverkauft? Und die Manuskripte, halbfertigen Entwürfe, Notizen, Briefe, die doch im Haus eines Schriftstellers herumliegen müssten? Alles bloß household stuff oder rechtzeitig verbrannt? Es gibt keine handschriftlichen Zeugnisse von William Shakespeare, bis auf drei krakelige Unterschriften („Shakspere“) unter seinem Testament und noch drei weitere, die man ebenfalls eher jemandem zuordnen würde, der gerade einmal seinen Namen schreiben kann, und nicht einem, der Hunderte von Seiten mit Hunderttausenden von Worten gefüllt hat.

Von Zweiflern wurde auf der Suche nach dem wahren Autor die geistige Elite des Elisabethanischen Zeitalters bemüht: Francis Bacon, Sir Walter Raleigh, Christopher Marlowe (zuletzt wieder durch Jim Jarmusch in Only Lovers Left Alive) und vor allem Edward de Vere, Earl of Oxford. Diese Hypothesen lassen sich relativ leicht widerlegen. Aber wie wäre es mit dieser: Ein mittelmäßiger Schauspieler und ausgezeichneter Geschäftsmann kontraktiert einen hochbegabten Dramatiker, der aus irgendwelchen Gründen nie ein Stück auf die Bühne bringen könnte. Der Schauspieler zahlt gut, unter der Bedingung, dass der Poet nie sein Inkognito preisgibt, hilft vielleicht noch mit ein bisschen Erpressung nach. Was spricht dagegen? Ghostwriting ist ein verbreitetes Phänomen, und dass ein solcher Schwindel auch über längere Zeit durchgehalten werden kann, wissen wir spätestens seit Anfang Februar 2014. Da gestand der angeblich taube Komponist Mamuro Samuragochi, der „japanische Beethoven“, beschämt ein, erstens nicht wirklich taub zu sein und zweitens nicht wirklich komponiert zu haben. Seine bekanntesten Kompositionen waren zugekauft, und das über einen Zeitraum von 18 Jahren. Die Werke Shakespeares wurden nach heutigem Wissensstand im Wesentlichen zwischen 1591 und 1610 verfasst. Macht nur wenig mehr.

Wer also war „Shakespeare“ wirklich? Und wer sind die schon erwähnten rätselhaften Personen „Sea-empress“, „Willtron“, „AvH“, „Dmadorra“, „Lauriane“ und „Jiròni“?

Die zweite Frage ist im Grunde interessanter, denn die bringt uns ins 21. Jahrhundert, in dem jeder Staatsbürger bis in den Intimbereich datenmäßig erfasst ist. Aber wir steigen sofort ins World Wide Web ein, und da ist wiederum alles ganz anders. Da kann sich jeder und jede eine beliebige Anzahl von Identitäten zulegen, niemand fragt nach Pass, Führerschein, Meldenachweis und E-Card. Der Zweifel ist hier das einzige brauchbare Navigationsinstrument, nicht nur gegenüber Betrugsversuchen, sondern auch, wenn man einfach Information sucht. Zum Beispiel in der viel gelobten Wikipedia, vor der inzwischen selbst renommierte Enzyklopädien in die Knie gehen. Die oben Genannten haben dort jeweils Artikel über den vierthöchsten Pyrenäengipfel veröffentlicht, den Vignemale, auch Viñamala oder Comachibosa genannt. Auf Deutsch, Aragonesisch, Spanisch, Katalanisch, Französisch und Okzitanisch.

Bei den renommierten Enzyklopädien werden zwar die einzelnen Verfasser auch nicht genannt, aber man darf davon ausgehen, dass die Verlage Experten vertrauen. Wikipedia vertraut Avataren. Es setzt auf Schwarmintelligenz. Jeder kann, auf Basis einiger grundlegender Kriterien, einen Artikel zusammenbasteln. Und irgendwo unter den rund drei Milliarden Internetusern
werden sich schon welche finden, die Falsches korrigieren, Fehlendes ergänzen, einseitige Darstellungen zurechtrücken, Inakzeptables löschen. Das scheint gut bei Themen zu funktionieren, die viele interessieren und über die viele Bescheid wissen. Wer etwa das Stichwort „Johann Sebastian Bach“ eingibt, erspart sich unter Umständen die Lektüre einer Biografie. Man findet nicht nur Eckdaten, sondern bemerkenswert viele Details und eine umfangreiche Literaturliste. Und es funktioniert in der englischen Version möglicherweise besser als in den anderen. Doch die Schwarmintelligenz versagt zwangsläufig dort, wo es keinen Schwarm gibt. Zum Beispiel am Vignemale, der zwar viele Bergsteiger, aber offenbar nur wenige Historiker des Alpinismus in seinen Bann zieht. Und das macht die Einträge zu diesem Berg für einen Zuverlässigkeitstest der Online-Enzyklopädie bei Ausfall der Schwarm-
intelligenz geeignet.

Es geht um eine – historisch nicht abgesicherte – Erstbesteigung am 2. August 1792. In der deutschsprachigen Wikipedia lesen wir, an jenem Tag hätten Schäfer ein Signal bemerkt, das vom Gipfel des Berges her abgegeben wurde, und zwar durch Landvermesser, die für den Geodäten Louis-Philippe Reinhart Junker arbeiteten. Das kann nur ein Lichtsignal gewesen sein. In der französischen (und der deckungsgleichen okzitanischen) Ausgabe hingegen haben die Schäfer selbst auf Anweisung Junkers ein Signal errichtet, also höchstwahrscheinlich eines der im Hochgebirge noch heute verbreiteten „Steinmännchen“.

Offensichtlich ein zweifacher Übersetzungsfehler. Und da fragt man sich, wer die Leute, die diese Beiträge verfassen, wirklich sind. Universitätsprofessoren, die ein halbes Jahrhundert über ein Thema geforscht haben und jetzt einen Teil ihres Wissens auch gratis verfügbar machen wollen? Engagierte Lokalhistoriker, die viel Material über ihren Lebensbereich gesammelt haben, Zeitzeugen befragt, in Urkunden nachgelesen haben? Studenten, welche die Ergebnisse ihrer ersten Seminararbeit einer Zweitverwertung zuführen? Arbeitslose Journalisten, die sich schreiberisch in Schwung halten wollen? Bleiche Nerds, die das Internet als l’art pour l’art nach allem Erdenklichen durchstöbern? Oder verzweifelte Hausfrauen, die an der Volkshochschule Französisch gelernt haben und jetzt gleich einmal einen Text für Wikipedia übersetzen?

Aber ist die französische Version glaubwürdiger? Die Geschichte der fraglichen Erstbesteigung findet sich an elf weiteren Stellen im Internet, zum Teil in identischer Formulierung, zum Teil leicht abgewandelt. Die meisten Texte dürften aus Wikipedia kopiert worden sein, doch es könnte immerhin auch einer darunter sein, der älter ist und (ohne Quellenangabe, bien sûr!) in die Enzyklopädie migriert worden ist.

Das nämlich ist das Problem: Nicht nur die Religionen zeichnen sich durch Selbstreferenzialität aus, auch das Internet tendiert dazu. Irgendwer fischt aus einer obskuren Quelle eine Information, kopiert sie weiter, und bald steht die unbewiesene Geschichte auf einem Dutzend Webseiten. Leichte Varianten erhöhen dabei die Glaubwürdigkeit, weil es aussieht, als sagten verschiedene unabhängige Zeugnisse im Kern dasselbe. Das hat sich schon bei den synoptischen Evangelien bewährt. Wenn die Information es dann noch in Wikipedia schafft, hat sie schon die niederen Weihen der Unzweifelbarkeit erreicht: Ab da werden sie bereits viele für bare Münze nehmen. Um auch den skeptischen Rest zu gewinnen, braucht es einen Zwischenwirt, zum Beispiel die gestresste Journalistin einer angesehenen Zeitung oder einen bekannten, aber nicht unbedingt skrupulösen Sachbuchautor, und schon steht alles schwarz auf weiß in einem Druckwerk und kann, diesmal korrekt zitiert, wieder ins Internet eingespeist werden. Der Vorgang entspricht vom Prinzip her dem, was in der Finanzwelt als Geldwäsche bekannt ist. Und die Geschichten, die wir in den alten, heiligen Büchern lesen, mögen auf ganz ähnliche Weise zustande gekommen sein. Etwa die von der Salbung Jesu in Bethanien. Sie findet laut Matthäus 26 im Haus eines Aussätzigen statt, weitere Anwesende: die Jünger und eine namentlich nicht genannte Frau. Bei Johannes 12 sind die Protagonisten neben Jesus der wiedererweckte Lazarus, die Schwestern Marta und Maria und von den Aposteln lediglich Judas Ischariot.

Und so wundert es nicht mehr, dass die mutmaßlichen Erstbesteiger von 1792, die in allen anderen Wikipedia-Ausgaben als unbekannt bezeichnet werden, in der katalanischen plötzlich Namen bekommen: Capdevile (vermutlich eine Fehlschreibung für Capdevielle) und Guicharnaud. Dafür ist von Louis-Philippe Reinhart Junker dort keine Rede. Auch eine weitere mögliche Erstbesteigung von 1837 durch den Bergführer Henri Cazaux und seinen Schwager Bernard Guillembet kommt nicht überall genau so herüber. In der katalanischen Fassung heißt Guillembet Guillemberta, in der aragonesischen wird Cazaux zu Cazauz und der Schwager zu einem Freund. Ganz wie bei Matthäus versus Johannes.

Es ist nicht nur zum Zweifeln. Es ist zum Verzweifeln. Es ist der Gipfel der Sorglosigkeit im Umgang mit Fakten und Namen. Der Gipfel der Zweifellosigkeit ist weit weg. Nicht einmal ein Lichtzeichen von dort ist zu bemerken.