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wie meinen? | ausgabe 28


28 - wie meinen?

Nur Kreisky fehlt

Bruno Kreisky, Österreichs legendärer Bundeskanzler von 1970 bis 1983, pflegte in Interviews Sätze gerne mit der Phrase „Ich bin der Meinung …“ einzuleiten, um Zeit für die Antwort zu gewinnen. Kreisky sprach langsam und betont und verdeutlichte mit diesem Duktus, dass Meinung etwas ist, das überlegt sein will und wofür man sich Zeit nehmen sollte. Doch seit Kreisky haben sich die Zeiten geändert: Heute rotzt man seine Mein... lesen



Feuilleton

bernhard horwatitsch | Im Garten der Behauptungen

Das Meinen als Technik des Denkens

"Das ist so schrecklich, dass heute jeder Idiot zu allem eine Meinung hat." (Dieter Nuhr) Vor etwa 4.000 Jahren ließen sich in Kleinasien – an der Westküste der heutigen Türkei verstreut – ein paar Stämme nieder. Im siebten Jahrhundert vor Christus gründeten diese Stämme den so genannten Ionischen Bund. Herodot spricht in seinem ersten Geschichtsbuch ( Klio ) von zwölf Städten. Kos, Ephesos, Lebedos, Milet, um nur einige d... lesen


wolfgang kühnelt | Heute schon gemeint?

Über soziale Medien und unsoziale Gedanken.

„What’s on your mind?“, fragt das erst noch zu befüllende Facebook-Kästchen in der angloamerikanischen Version. „Was machst du gerade?“, will man in der deutschsprachigen Variante neugierig vom „User“ wissen. Wenn sich ein Konzern von globaler Bedeutung so vehement für unsere Gedanken respektive Handlungen interessiert, dann darf das nicht unbeantwortet bleiben. Noch vor zehn Jahren waren es vereinzelte – auf ihre Art... lesen


parviz amoghli | Propaganda aus der Retorte

Im Meinungsbombardement textgenerierender Computerprogramme.

Obwohl von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, sind sie beileibe keine Besonderheit mehr: textgenerierende Computerprogramme. Inzwischen haben sie es sogar schon bis in den Journalismus geschafft. Das Magazin Forbes beispielsweise benutzt eine Software, die nach Eingabe einiger statistischer Daten durchaus lesbare Artikel hinsichtlich der Entwicklung von Unternehmenszahlen ausspuckt. Oder die Nachrichtenagentur AP: Die lässt seit... lesen


gábor fónyad | Lob des Homo mendax

Der Lüge verdanken wir Dichtung und Literatur

Allen Zweifeln zum Trotz, allen Versuchen, ein gegenteiliges Bild davon in die Welt zu setzen – der Mensch ist doch ein wunderbares Wesen. Was ihn so wunderbar macht, so außergewöhnlich, und ihn über die nächsten Verwandten im Stammbaum der Evolution hebt (die Bonobos und die Schimpansen), sind nicht seine technischen Errungenschaften, die entbehrlich sind und bald aus dem Kanon der Menschheitsgeschichte verschwunden sein werden... lesen


harald a. friedl | Die Einsamkeit des Zweiflers

Über die Freiheit von der Angst, das Falsche zu meinen und nicht geliebt zu werden.

Die lähmende Angst des Autors vor dem leeren Blatt – in ihr manifestiert sich die Sehnsucht, das „Richtige“ zu schreiben: Was des Lesers Zuwendung erwirkt, ihn fesselt, bewegt, Teil seines Horizonts, seiner Wahrheit wird. Wer „falsch“ schreibt, wird von der „Leserschaft“ mittels „like not“ stigmatisiert, oder schlimmer noch, bleibt ungelesen, jenseits der Wahrnehmungsgrenze, bedeutungslos, inexistent. „Alles, was... lesen


michael helming | Auch du bist Haßloch

Ein Euro für zehn Minuten Umfrage

Ins Jenseits spähen selbst sie nicht, heißt es über Demoskopen bei Arno Knoschke, einem Autor, den unter tausend Befragten auch nur einer kennen will. Belastbares Datenmaterial über jene andere Seite besitzt dabei freilich niemand, da einfach kein Aas weiß, was passiert, wenn man stirbt. Allerdings bin ich bestimmt nicht der einzige Mensch, der sich in neugierigem Vorausorakeln auf jenes unvermeidliche Ereignis seine ganz private T... lesen


werner schandor | Eine Art Aufmerksamkeit

Warum Meinungsforschung nicht gleich Marktforschung ist, aber auf alle Fälle der Durchschnitt zählt.

"Wer Fragen hat, macht um sie einen Bogen herum." (Helmut Schranz) Warum rufen so oft Leute an, die einen nach der Meinung zu diesem oder jenem befragen wollen? Wie kommt es, dass Wahlprognosen dermaßen oft danebenliegen? Und wer sind eigentlich die Menschen, die Meinungsforschung betreiben? Ich habe meinen Cousin, den Marktforscher Odilo Seisser, um ein Interview gebeten. Der Psychologe schlitterte in den 1970er-Jahren in die Mark... lesen


katja schmid | Fragen und fragen lassen

Facebook statt Face-to-Face

Wir haben zuhause einen Festnetzanschluss und mehrere Durchwahl-Nummern. Benutzt werden jedoch nur zwei. Damit wir nicht durcheinanderkommen, wenn jemand anruft. Klingelt es bei mir, weiß ich: Das ist für mich. Klingelt es bei meinem Mann, weiß er: Das ist für mich. Klare Sache. Ab und zu jedoch klingeln beide Telefone. Gleichzeitig. Dann wissen wir: Das sind die Meinungsforscher. Die haben unsere dritte, sonst nie genutzte Durchwah... lesen


michaela schröder | Was Meinung verlangt

Ist der Verlust des Paradieses der Beginn der freien Selbstbestimmung?

Das „Vermeintliche“ bezeichnet einen Irrtum. Es steckt das Wörtchen „meinen“ darin, aber eine Meinung zu haben, bedeutet nicht generell, dass es sich dabei um eine sachlich zutreffende Ansicht handelt. Trotzdem gilt die gesetzlich verbürgte Meinungsfreiheit seit rund 250 Jahren als ein Menschenrecht, inklusive dem darin enthaltenen Recht auf öffentlich geäußerten Irrtum. Wieso dient das freie Meinungsbilden dem gesellschaft... lesen


alice le trionnaire-bolterauer | Was Charles, Charlie und Kleist so meinen

In den Texten des 18. Jahrhunderts wird auf Teufel komm raus gestritten.

1. Als Charles de Secondat, Baron von Montesquieu, im Jahr 1712 seine persischen Reisenden Usbek und Rica in Paris ankommen lässt, ist des Staunens kein Ende. Unverständlich, was hier nicht alles noch geglaubt wird, was einem neugierigen Orientalen die Haare zu Berge stehen lässt! Die Macht des Königs allzumal, der, wenn die Notwendigkeit des Kriegführens die Staatskasse leert, seinen Untertanen weismacht, Papiergeld sei ebenso... lesen


helwig brunner | Gummibälle in der Gummizelle

Spiele der Meinungsbildung zwischen Aporie und Aphorismus.

Spazieren gehen Wie ich an dieser Stelle flugs zu lästern beginnen könnte über Meinungen, die, hat man sie erst einmal ausgedrückt, als undurchschaubar klumpenförmige, quasi koprolithische Gebilde versteinern, künftig als Vorurteile weiteren Gedanken im Weg liegen und schlimmstenfalls auch noch von Generation zu Generation weitergereicht werden: „Meinungen zu haben, ist die beste Methode, der Verpflichtung zum Denken auszuweic... lesen


stefan sonntagbauer | Direkte Demokratie? – Völliger Topfen!

Wieso wir nicht reden, sondern schweigen müssen, damit die hiesige Welt anders werden kann, was durchaus zu begrüßen wäre.

"Des is die nächste depperte Frog‘!" ( Der österreichische Fußballer Günther Neukirchner zu einem Sportreporter) I In seiner Schrift Im Schatten der schweigenden Mehrheit oder Das Ende des Sozialen steuerte Jean Baudrillard bereits 1978 einige gewagte Thesen zur Massentheorie bei. Unter anderem spricht er in seinem Essay von einer Politkultur der Neo-Darstellung, in der die Herrschenden nur noch mit leeren Zeichen o... lesen


vasile v. poenaru | Europäisches Denken und rumänisches Weiden

Marginalien zu einer lückenhaften Meinungsbildung.

„Na, wie geht’s so?“, wird ein an bedeutungsvollem Ort in unmittelbarer Nähe seiner wolligen Herde ausschnaufender Schäfer irgendwann nach der Zweiten Lautverschiebung irgendwo im nahrungshaltigen rumänischen Grasland gefragt. „Nichts wie in Gedanken vertieft dasitzen, was?“ Und des Hüters epistemologisch gevifte Antwort auf die anmaßende Grasland-Frage? – „I wo! … Bloß dasitzen.“ Die Schafe grasen gedankenlos... lesen


harald darer | Gut. Gemeint.

Notizen eines Meinungserfinders in der Meinungsforschungsindustrie.

Wer meinen Sie zu glauben, wer Sie sind, beziehungsweise glauben Sie zu meinen, wer Sie sind? Was glauben heißt, wissen Sie aber hoffentlich, meine ich, und dass das Meinige zählt, weiß ich, schließlich will ich nicht mit mir selbst meineidig verfahren, nicht wahr? Das ist ja das Schöne am Meinen. Man würde geradezu gegen ein Menschenrecht verstoßen, nicht seiner Meinung zu sein. Also der eigenen. So gesehen bin ich ein Menschenr... lesen


wolfgang gulis | Unter uns

Dieser Text ist der Selbstzensur zum Opfer gefallen.

Bitte, liebe Redaktion: Das, was folgt, muss unter uns bleiben. Sagen Sie meinen beiden SelbstzensorInnen nichts. Bitte verwahren Sie den Text gut, ich bin mir nämlich nicht sicher, ob sie nicht draufkommen und dann meine ganze Festplatte vernichten. Diesen Text konnte ich gerade noch vor ihnen retten. So weit ist es schon gekommen, ich musste nach Mitternacht in mein Arbeitszimmer schleichen, heimlich die Datei runterladen und verstec... lesen



Literarische Texte

thomas antonic , thomas ernst brunnsteiner , thomas fitzel , werner schandor | Das Brunnsteiner-Dossier

Meinungsverschiedenheiten werden oft bei Gericht ausgetragen. Der Ausgang ist manchmal überraschend. Vor allem, wenn es um so etwas Dehnbares wie das Urheberrecht geht.

Die Schweiz: Heimat von Joseph „Fußballpate“ Blatter, von unzähligen sehr verschwiegenen und von Gaunern auf aller Welt hoch geschätzten Bankinstituten – und von Gerichten, die überraschende Wendungen in eindeutig scheinende Verfahren bringen können. Oder: Wie aus dem Autor Thomas Brunnsteiner, der sich vom Schweizer Autor Urs Mannhart plagiiert sah, der Gelackmeierte wurde. Eine Chronik. Auftakt, Sommer 2014: Thomas Brunns... lesen


beppo beyerl | Schülerstreben

Der Nebel liegt dicht, und es ist finster in der Früh. Ich zwänge mich durch die Öffnung zwischen dem Drahtgitter, an dem ich mir letztens den Mantel aufgerissen habe, und dem Gebüsch, aus dem das Grauen steigt. Eilig stapfe ich auf den Steinen zum Bach hinunter und drücke die Schultasche fest an den Körper. Dann der kurze Anlauf und der Sprung über das Wasser. Für einen Augenblick bleibe ich stehen und zünde mir hinter der hoc... lesen


sibylle severus | Meinungen über Meinungen

Vor der Reise ahnte Frau Anselm nicht, dass ihre Fußsohlen in Wien außer Rand und Band geraten würden. Nur hier spinnen die Füße, nicht in Amsterdam oder Paris, nicht in Zürich oder Venedig. Der Kopf dagegen ist voll von Erwartungen. Er spielt seine eigene Melodie über dem basso continuo der Füße, die Thomas Bernhards in den Siebzigern hingeworfene Meinung: – wie viele Hunderte Tote niemals geborgen, sondern (-) ganz einfach... lesen



Rezensionen

Souverän skurril

Bettina Gärtner entführt in eine klaustrophobische Welt mit mehr Fragen als Antworten.

Bettina Gärtner: Unter Schafen. Roman.

Mit „Schafskrimis“ à la Glenkill hat Bettina Gärtners Debütroman Unter Schafen nichts zu tun. Eher gleicht das Buch einem leicht kafkaesken Kammerspiel, in dem neben swanetischen Fettschwanzschafen vor allem Lügen und Geheimnisse eine Rolle spielen. Erstere – die Schafe – sind im Roman Lieferanten für ein besonderes Fett, das sich als Basis pharmazeutischer Salben bewährt. Letztere – Lügen & Geheimnisse bzw... lesen


Gefangen im Ich

Das Leben, wie es nicht sein soll.

Paul Ferstl: Die gute Küche der Spartaner. Erzählung.

Zwei Wochen Urlaub mit Onkel und Tante am See: Michael sollte sich eigentlich freuen. Aber er freut sich nicht. Michael geht es schlecht. Er ist krank. Schon auf der Hinfahrt muss er sich übergeben, und dann kommt auch noch das Fieber. Michael schämt sich. Endlich der entscheidende Anruf, endlich die fixe Jobzusage: Wolf sollte sich eigentlich freuen. Aber auch er freut sich nicht. Wolf fühlt sich leer. Er hat so lange darauf gewar... lesen


Am Ende war kein Ort

Behutsamer Leerlauf bei 30 Grad im Schatten.

Lorenz Langenegger: Bei 30 Grad im Schatten. Roman.

Manchmal ist das Verreisen ja eher ein Fortlaufen, eine Bewegung raus aus dem Ungeheuren des Alltags, hinein in das positiv gedachte Ungewisse der Ferne, ist eine Distanzschaffung zwischen dem Hier und dem Mir. Jakob Walter, die Hauptfigur in Bei 30 Grad im Schatten war bereits die Hauptfigur in Lorenz Langeneggers Debüt Hier im Regen . Dort schon wagte er einen Ausbruch aus seinem Leben, nun ja, besser sagte man wohl, er versuchte... lesen


Konzentrierter Affenzirkus

Einblicke in einen arabesken Gedankenstrom.

Jung Young Moon: Vaseline Buddha. Aus dem Koreanischen von Jan Hendrik Dirks. Roman.

Eines der Ziele der Meditation ist es, den ungezügelten Gedankenstrom in ein ruhiges Gewässer zu überführen. Schön, wenn das gelingt, aber dafür ist jahrelange Übung in der kontemplativen Versenkung notwendig. Ein Bild, das im Zusammenhang mit der Meditation gerne gebraucht wird, ist das der Gedanken als Horde sprunghafter Affen, die sich mal auf diesen, mal auf jenen Ast schwingen und dabei jedem Impuls folgen, der sich ihnen bi... lesen


Rückzug ins normale Leben

Rimbaud lässt sich unter Kokospalmen die Eier kraulen.

Markus Mörth: Die Surrealisten. Roman.

Ein Künstlerleben abseits bestehender Konventionen und fernab lästiger Verpflichtungen, frei, radikal und leidenschaftlich, wollen sie führen – die drei Freunde Max, Otto und Paul. Um das auch nie zu vergessen, schließen sie einen Pakt, der sie davor bewahren soll, wie so viele als gescheiterte Maulhelden zu enden. Nach Jahren treffen die „drei Musketiere“ wieder zusammen: Gealtert, um ein paar Kilogramm schwerer und um ein pa... lesen


Subversion auf der Jesuitenwiese

Vom Kampf um gesellschaftliche Veränderung.

Fanny Blissett: Jesuitenwiese. Ein leicht revolutionärer Poproman.

  Liebe Freundinnen, wenn ich an die letzten 25 Jahre zurückdenke, hatte ich eigentlich immer einen politischen Plan der Gesellschaftsveränderung. Große Hoffnungen hab ich dabei in die Jugend- und Popkultur gelegt, aber viele dieser Hoffnungen scheinen sich inzwischen aufgelöst zu haben. Deshalb möchte ich einen Roman schreiben und kann mir gut vorstellen, dieses Projekt im Team anzugehen.   Diese Sätze standen a... lesen


Eisbergstorys

Johannes Gelichs Kurzgeschichten wirken als Text und Subtext gleichermaßen.

Johannes Gelich : Das T-Shirt meiner Frau. Stories.

Gemäß dem von Ernest Hemingway entwickelten Eisbergmodell sollte eine gute Kurzgeschichte wie ein Eisberg nur 8 % ihrer Masse an der Oberfläche zeigen, die restlichen 92 % aber darunter als Subtext wirken. Wenn der Autor weiß, wie sein Eisberg unterhalb der Wasserlinie des Ausgesprochenen aussieht, kann die tiefere Bedeutung der Geschichte implizit hindurchscheinen. In der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur gibt es nicht mehr vie... lesen


Die dritte Hälfte der Torte

Wert und Mehrwert in Axel Helbigs Dichtergesprächen.

Axel Helbig: Der eigene Ton 2. Gespräche mit Dichtern.

Zur Kultur des Sekundärtextes über neuere deutschsprachige Literatur lassen sich auf ersten Blick zwei kontroversielle Extrempositionen festmachen. Während eine Seite die Analyse des Textes und seiner Entstehungsbedingungen nicht nur als begleitende Aufarbeitung, sondern geradezu als programmatischen Inhalt der Literatur selbst betrachtet, werden auf der anderen Seite, vor allem in Bezug auf Lyrik, immer wieder gewichtige Einwände l... lesen


Lieder wie Nutzfahrzeuge

Ronald Pohls Gedichte vereinen Moderne, Jazz und Wiener Bühnenschmäh.

Ronald Pohl: die akte des vogelsangs. gedichte.

Ronald Pohls für einen Gedichtband überraschend umfangreiches Buch die akte des vogelsangs gibt sehr viel her, erfordert aber auch viel Arbeit von uns. Das mit der Arbeit liegt nicht an den Motiven und Schauplätzen, die er schildert. Leben in Wien, Vanitas-im-Altersheim, die Adria, die Geschichte des Jazz et al. – Das kennen wir entweder alles aus eigenem Augenschein, oder wir haben zumindest die eine oder andere Idee davon aus z... lesen


Hundewelt mit Ninjas

Alle Zustände in einem langen Satz vereint.

Max Höfler: wies is is. ein mondo cane machwerk.

„Mondo Cane“, beauskunftet uns Wikipedia, „ist ein Pseudo-Dokumentarfilm aus dem Jahr 1962 von Gualtiero Jacopetti, Franco Prosperi und Paolo Cavara und gilt als Grundstein des Mondo-Genres.“ Aha. Man erinnert sich dunkel an Filme dieses Genres: Gesichter des Todes etwa machte klandestinerweise die Runde im Klassenverband, als ich ungefähr 16 war – wie ich heute weiß, ein blasser Abklatsch der „echten“ Mondo -Filme aus... lesen